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Dieses Rezept steht für traditionelle deutsche Küche und maximale Gemütlichkeit. Das Geheimnis des Geschmacks liegt im Geduldsspiel des Schmorens: Das Rindfleisch wird zunächst scharf angebraten, um intensive Röstaromen zu entwickeln. Zusammen mit frischem Wurzelgemüse, Tomatenmark und einem kräftigen Schuss Rotwein entsteht eine tiefdunkle, aromatische Soße.
Während der Braten im Ofen oder auf dem Herd für etwa zwei Stunden sanft schmort, wird das Fleisch butterweich. Die Kartoffelklöße dienen als ideale Beilage, um die sämige Soße perfekt aufzunehmen. Als frischer Kontrast zum herzhaften Fleisch und der schweren Soße wird ein knackiger Beilagensalat gereicht, der das Gericht harmonisch abrundet. Ein Festessen, das zwar Zeit in der Vorbereitung benötigt, sich aber durch die unvergleichliche Zartheit des Fleisches absolut auszahlt.
2 Std. 30 Min.
Total time
1Salat putzen, waschen, trocknen und in mundgerechte Stücke zupfen. Tomaten waschen und halbieren. Für die Vinaigrette die restlichen Zutaten mit etwas Zucker verrühren. Salat erst am Ende damit beträufeln.
2Den Rinderbraten waschen und abtupfen, im Olivenöl von allen Seiten anbraten. Dann das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Senf würzen, aus dem Topf nehmen, warmhalten. Das Gemüse klein schneiden und in dem Bratenfett die Zwiebeln, Karotten, den Knoblauch, Honig und das Tomatenmark gut durchschmoren. Das Fleisch wieder hinzugeben, mit Rotwein und Rinderfond auffüllen. Dazu kommen die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren. Den Braten im zugedeckten Topf bei mittlerer Hitze ca. 2 Stunden köcheln lassen, ab und zu wenden.
3Kartoffeln waschen, schälen, klein schneiden und garen. Etwas ausdampfen lassen und durch die Presse drücken. Mit Salz, Butter und Muskat würzen. Eigelb und Stärke unterarbeiten. Mit bemehlten oder feuchten Händen kleine oder große Klöße formen. Einen Probekloß in siedendem Wasser garen, um zu sehen, ob er hält. Gegebenenfalls noch etwas Stärke zufügen, sollte der Kloß zu weich sein. Hält der Probekloß, können die restlichen Klöße gegart werden.
4Garprobe nehmen. Ist das Fleisch fertig, den Rinderbraten aus dem Topf nehmen, in Alufolie eingewickelt kurz ruhen lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen. Für die Sauce den Rest aufmixen und abschmecken. Den Braten in Scheiben schneiden, nochmal in der Sauce durchziehen lassen. Auf vorgewärmten Tellern servieren.
5Tipp: Beim Schmoren sollte die Flüssigkeit im Topf nur leicht kochen, d.h. die Temperatur im Braten übersteigt nicht 70 Grad Celsius, ( ist mit Fleischthermometer leicht zu kontrollieren ) damit das Bindegewebe im Fleisch weich wird. Bei stärkerer Hitze schrumpft das Fleisch und wird zäh.











