Ist Hühnersuppe wirklich gesund?
Schon die alten Römer kannten ihre stärkende Wirkung und verabreichten ihren Gladiatoren vor den Kämpfen eine Tasse Hühnersuppe. Selbst die Basis für den berühmten Zaubertrank, der Asterix und Obelix magische Kräfte verlieh, soll Hühnersuppe gewesen sein. Die klare Suppe mit Gemüse, Kräutern, Hühnerfleisch und Gewürzen gilt als bestes Hausmittel bei Grippe und Kummer aller Art.
Die Dämpfe der heißen Hühnerbrühe feuchten die Schleimhäute der Nase an, um den Schnupfen zu lösen. Die oberen Atemwege werden endlich wieder frei, man fühlt sich erleichtert. Schon der erste Löffel der Hühnerbrühe wärmt unser Inneres, Verspannungen lösen sich. Ein wohltuendes Erlebnis, das man lange nicht entschlüsseln konnte.
Warum Hühnersuppe so gut tut, haben amerikanische Wissenschaftler vom Medical Center der Universität von Nebraska bewiesen. Das Geheimnis liegt nicht nur in den Zutaten und der Art der Zubereitung. Die Geheimwaffe der Hühnerbrühe oder der Hühnersuppe ist der Eiweißstoff Cystein. Es wirkt entzündungshemmend und abschwellend auf die Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen und unterstützt die Reaktionen des Immunsystems. Die zweite gegen und Grippe ist Zink.






