1. Wärme fördert die Durchblutung
Bei einer Entzündung zieht sich die Blasenmuskulatur krampfartig zusammen, was zu Schmerzen und ständigem Harndrang führt. Eine Wärmflasche oder ein warmes Sitzbad löst die Verspannungen und somit die Beschwerden. Im Umkehrschluss ist es wichtig, sich vor Unterkühlung zu schützen. Deshalb: nicht lange auf einem kalten Boden sitzen und nasse Badesachen gleich wechseln. Das sagt die Wissenschaft: Wärme wirkt bei Infektionen immer gut und fördert die Durchblutung. So können Abwehrzellen besser ins Gewebe eindringen und die KrankheitsErreger bekämpfen.
2. Genug trinken, um Bakterien auszuspülen
Täglich mindestens zwei Liter stilles Wasser oder ungesüßter Tee helfen dabei, die Bakterien aus der Blase herauszuspülen. Gut geeignet sind auch pflanzliche Nieren und Blasentees mit einer antibakteriellen Wirkung. Wer bereits ein Antibiotikum einnimmt, sollte nicht mehr als 1,5 Liter pro Tag trinken, damit die antibakteriellen Substanzen des Medikaments nicht zu sehr verdünnt und zu schnell ausgeschieden werden. Diese Menge gilt auch für Menschen mit fortgeschrittener Herzschwäche oder einer stark eingeschränkten Nierenfunktion.
